Stutensee Woche Nr. 12 vom 23.03.2017

Bildquelle: tudasbazis.sulinet.hu

Das nächste Musikstück entführt den Zuhörer in Richtung Ungarn. Der Nationaltanz der Ungarn ist der Csárdás (ungarisch csárdá: Pustaschnecke), bei dem die Musik im Zweiviertel- oder Viervierteltakt gespielt wird. Diese Tanzform besteht aus zwei Teilen; es beginnt mit einem ruhigen, pathetischen Kreistanz der Männer (Lassú) auf den ein „wilder“ Haupttanz der Paare (Friss) folgt. In diesem schnellen Teil des Csárdás sind schnelle Umdrehungen der Tanzpaare sowie lautes Fußstampfen charakteristisch. In Anlehnung an das Grundmuster dieses Tanzes hat Ossy Fahrner seinen „Czardas Swing“ mit einer Prise „Swing“ bearbeitet. Herausgekommen ist dabei ein Solostück für Blasorchester mit zwei Klarinetten, die die beiden unterschiedlichen Tanz-Teile darstellen. Das erste Klarinettesolo wird unser Dirigenten Manfred Hildebrand für Sie spielen. Das zweite Klarinettensolo hören Sie von Nadine Steinhübel. Der Czardas Swing“ wurde mit Schwierigkeitsgrad 4 (schwer) eingestuft und ist somit ein Musikstück für Orchester der Oberstufe.

Interessierte Musikerinnen und Musiker können sich unter www.musikverein-spoeck.de über uns und unseren Spöcker Musikverein informieren und Kontakt zu uns aufnehmen.  


Stutensee Woche Nr. 11 vom 16.03.2017

Auch das zweite Musikstück unseres Konzertes wird ein Werk von Antonin Dvořák sein. Der „Prager Walzer“ entstand 1879 als Auftragsarbeit für das 30-jährige Jubiläum des Prager Bürgervereins ("Národní beseda",Vereinshaus des nationalen Bürgertums in Prag). In einer Folge von fünf Walzerkompositionen wechseln reich ausgeschmückte, harmonische Melodien, die mal in glanzvolle Pracht aufstreben und dann wieder zu tänzerischen Phantasie wechseln. Mit seinem hohen künstlerischen Niveau ist es ein Schmuckstück im Repertoire vieler Blasorchesters.
Das nun folgende Musikstück stammt von Josef Lanner (1801-1843). Mit seinen zahlreichen Kompositionen verhalf er dem „Wiener Walzer“ zu großen Popularität. Die „Galoppade“ war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der lautstarke bzw. lärmende Höhepunkt der Wiener Bälle. Die musikalischen Hauptmotive werden hier im doppelten Tempo eines Galopps gespielt, sodass man den Eindruck gewinnen kann, die Musiker seien wohl von der Tarantel gestochen worden (… total durchgeknallt!). Zu Ehren seines 150. Geburtstages veröffentlichte die Republik Österreich eine Sonderpostmarke.  Der Musikverein Harmonie Spöck spielt für Sie den „Tarantel Galopp“ in einer Bearbeitung von Thorsten Reinau.  

Interessierte Musikerinnen und Musiker können sich unter www.musikverein-spoeck.de über uns und unseren Spöcker Musikverein informieren und Kontakt zu uns aufnehmen.  

Stutensee Woche Nr. 09 vom 02.03.2017

In den letzten Tagen hat sich zeitweise ein Gefühl von Vor-Frühling eingeschlichen, denn die Temperaturen waren wenig winterlich. Manch einer freut sich sowieso schon auf die milderen Temperaturen, deshalb kam auch keine Traurigkeit auf. Die tollen Tage sind ebenfalls überwunden und jetzt geht es bei den Musikerinnen und Musikern des Musikvereins Harmonie mit Schwung auf die Zielgerade zu unserem diesjährigen Frühlingskonzert. Dieses findet am Sonntag nach Ostern in der Spechaahalle Spöck statt. Merken sie sich schon einmal den Termin vor: 23.04.2017 ab 18:30 Uhr. Unser Dirigent Manfred Hildebrand hat als Überschrift für die musikalischen Darbietungen das Thema „Tänze und Musicals“ ausgewählt. An dieser Stelle erfahren Sie inhaltlich mehr in den nächsten Ausgaben der Stutensee Woche.  
Wenn Sie ein Blasinstrument spielen können (z. B. Trompete, Klarinette, Horn etc. oder Querflöte) und Interesse an Orchestermusik haben, dann sind Sie uns herzlich willkommen.  Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.musikverein-spoeck.de.
Nächste Musikprobe:
Montag, der 06.03.2017 ab 20:00 Uhr im Proberaum in der Alten Schule.


Stutensee Woche Nr. 10 vom 09.03.2017

Mit diesem Plakat wurde im Jahr 1901 für die Uraufführung der Oper „Rusalka“ von Antonin Dvořák (1841-1904) am Prager Nationaltheater geworben. Die Musik hierzu hat er im Jahr 1900 komponiert und der Text stammt von Jaroslav Kvapil. Das Thema geht auf slawische Mythen über Wassergeister und Nixen (slawisch: rusalky) zurück und weist inhaltlich Ähnlichkeit mit anderen europäischen Erzählungen wie Friedrich de la Mottes „Undine“, Hans Christian Andersens „Die kleine Meerjungfrau“ oder der altfranzösischen „Melusinensage“ auf. So erhielt Dvořáks Oper auch den Untertitel Lyrisches Märchen und wird ebenso als „tschechische Undine“ bezeichnet.
In der Musik der Oper Rusalka fangen die Lieder und dargestellten Szenen die märchenhafte Atmosphäre dieser Nixen- und Hexenwelt ein; sie sollte Dvořáks erfolgreichste Oper werden. Der Musikverein Harmonie Spöck wird sein diesjähriges Frühlingskonzert mit der Polonaise aus dieser Oper eröffnen.  

Stutensee Woche Nr. 08 vom 23.02.2017

Fette Beute!

Am vergangenen Samstag fand die diesjährige Stadt-Putzete statt. Viele Freiwillige Helfer versammelten sich bei der Spöcker Ortsverwaltung und wurden mit Arbeitshandschuhen, Plastiksäcken und  falls erforderlich mit Müllgreifern ausgestattet. Nachdem die einzelnen Teams zusammengestellt und die Arbeitsbereiche geklärt waren, ging es los. Der Musikverein hatte wie schon in den Vorjahren den Bereich rund um die Straßenbahnhaltestelle und dem Fahrradweg entlang Richtung Hochhaus. Man glaubt es nicht, was da so alles im Gebüsch und den Hecken rumlag. Mehrere Müllsäcke wurden gefüllt und an der vereinbarten Albadestelle deponiert…

Wenn Sie ein Blasinstrument spielen können (z. B. Trompete, Klarinette, Horn etc. oder Querflöte) und Interesse an Orchestermusik haben, dann sind Sie uns herzlich willkommen.  Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.musikverein-spoeck.de.
Nächste Musikprobe:
Montag, der 27.02.2017 ab 20:00 Uhr im Proberaum in der Alten Schule.